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Malteser Drensteinfurt

Chronik

Die Geschichte der Malteser aus Drensteinfurt

1960

  • Baron Ignatz-Wessel Freiherr von Landsberg-Velen war MHD-Diözesanleiter und in Drensteinfurt ansässig. Einige Drensteinfurter schlossen sich zu dieser Zeit zu einer losen Gruppe unter Führung von Dietmar Kleinen zusammen. Es fanden noch keine geregelten Veranstaltungen und Ausbildungsabende statt.

1962

  • Anfang Sept.: Es ging um die Einrichtung einer Einheit des zivilen Luftschutzhilfsdienstes. Diesbezüglich trat der Regierungspräsident in Münster an die MHD-Diözesanleitung heran. Der stellvertretende Diözesanleiter Weingärtner (Münster) nahm Kontakt zu Baron von Landsberg auf.
  • Mitte Sept.: Wiederum Baron von Landsberg war es, der Kontakt zum damaligen Kaplan Deppen aufnahm um diese Vorhaben zu realisieren. 
  • Erster Gedanke: Kaplan Deppen war es, den damaligen Hauptlehrer Wilhelm Pues in Mersch für dieses Vorhaben zu gewinnen.
  •  30. Sept.: Wilhelm Pues übernahm das Amt des MHD-Stadtbeauftragten und gleichzeitig das Amt als Zugführer des zu gründenden Fernmeldezuges in Drensteinfurt.
  • 10. Nov.: Luftschutzhilfsdienst-Fernmeldezug für den Kreis Lüdinghausen wurde im Kolpinghaus aufgestellt und die feierliche Verpflichtung erfolgte durch den Vertreter des Regierungspräsidenten, Herrn Wiesmann.
  • 25 Personen fanden sich im Kolpinghaus ein. Es waren: Theo Bernsmann, Egon Bolte-Bünningmann, Friedhelm Eckhoff, Heinz-Dieter Eckhoff, Josef Fallenberg, Franz Freise, Karl Grönewäller, Werner Große Rövekamp, Theo Hattrup, Manfred Hüls, Alfred Möller, Peter Obst, Norbert Piegelbrock, Wilhelm Pues, Ferdinand Reckmann, Walter Saphörster, Hans-Georg Schirmacher, Franz-Josef Schmand, Karlheinz Simons, Dieter Tegtmeier, Heinz Thyring, Paul Weber, Alfred Wimber Helmut Wunsch und Ferdinand Zumdick. Diese Mitglieder kamen aus Ascheberg, Drensteinfurt und Walstedde.

1963

  • Erste Übung im Sommer. Übungsgebiet war der Merscher Weg und das Merscher Fußpättken. Mit verlastbaren Feldkabelbausätzen und einem privaten Kombi-Fahrzeug fing alles an. 3000 Meter Feldkabel zu drei Fernmeldestellen mit angeschlossener Vermittlung waren zu installieren. 
  • Teilausstattung des Fernmeldezuges mit 2 Dienstfahrzeugen, verlastbaren Fernmeldematerial und gebrauchten khakifarbenen Arbeitsanzügen.
  • November: Der Zug wurde komplett mit Fahrzeugen, Fernmeldegerät und persönlicher Ausrüstung ausgestattet.
  • Durch die Funktion unseres Baron von Landsberg als Diözesanleiter fanden sich auf Haus Steinfurt dann Garagen, Werk- und Unterkunftsräumlichkeiten.

1964

  • Das wieder aufgebaute Torhaus des Hauses Steinfurt wurde als Unterrichtsraum am 17. Juni eingeweiht. Eine große Schar geladener Gäste wohnten dieser Veranstaltung bei.
  • Im Sommer 1964 übergab Wilhelm Pues das Amt des Fernmeldezugführer an Karlheinz Simons, der bis dahin als Fernsprechgruppenführer fungierte. Das Amt des MHD-Stadtbeauftragten hatte er weiter inne.
  • Erster Jahresrückblick für 1964: 59 Mitglieder, davon 46 männlich und 13 weiblich. 30 Personen waren im Luftschutzhilfsdienst verpflichtet.
  • 8 Unfallhilfsstellen in Drensteinfurt und Umgebung waren zwischenzeitlich eingerichtet worden. 
  • Erster Sanitätskurs mit 25 Teilnehmern. Sanitätsdienste wurden beim Pferderennen und diversen Sportveranstaltungen erfolgreich geleistet.
  • Aufnahme des freiwilligen Dienstes im Drensteinfurter Krankenhaus an Sonn- und Feiertagen.

1965 

  • Erster Kursus in häuslicher Krankenpflege wurde mit 8 Teilnehmerinnen durchgeführt. 
  • 10 Übungen fanden statt, wobei die größte eine 4-Tages-Übung in der Hohen Mark bei Haltern war.
  •  Sommer: Fernmeldezug wurde erstmals in Alarmbereitschaft versetzt. Grund: Hochwasser im Münsterland und Ostwestfalen durch starke Regenfälle


1966

  •  Übernahme des Sanitätsdienstes im Erlbad. 
  • 4-tägige Winterübung des Fernmeldezuges im Tecklenburger Land.
  • Die seinerzeit schon begehrte Feldküche des Fernmeldezuges führte folgende Kocheinsätze durch: Einweihung des Erlbades, Diözesansportfest der DJK in Bocholt, Domfestwoche in Xanten, Turnier der Sieger in Münster.

1967

  • Karneval ans Krankenbett: 40 Helfer aus Münster und Drensteinfurt verlegten 15 km Feldkabel von der Halle Münsterland zu 3 großen Krankenhäusern in Münster im Auftrag des Krankenhausfunks.
  • Erster Fernmeldewettkampf der Bezirksregierung Münster in Handorf-Dorbaum unter Beteiligung aller 6 Fernmeldezüge im Regierungsbezirk. Ergebnis: ein zweiter und ein dritter Platz für die Drensteinfurter Fernmelder.
  • Von März bis Dezember übernahmen Führungskräfte des Fernmeldezuges die Ausbildung aller Funker der Zivilschutzeinheiten im Kreis Lüdinghausen. Abschlussübung am 02.12.1967 mit 50 Funker und 20 Fahrzeugen im Raum Drensteinfurt.
  • Für einen guten Zweck fand ein Fußballspiel zu Gunsten der Aktion Sorgenkind zwischen der Autobahnpolizei Ascheberg und dem MHD Drensteinfurt statt.
  • Sommerferien: Erstmals Kinderferienbetreuung auf der niederländischen Insel Ameland durch mehrere Drensteinfurter MHD-Helfer.
  • 15. Okt.: Eine Abordnung des EHBO (niederländische Malteser) besuchte Drensteinfurt und besichtigte die Unterkunft und die Ausstattung.


1968

  • Ein Oberfeldwebel der Bundeswehr aus Ahlen leitete einen Erste-Hilfe-Kurs, den 18 Teilnehmer erfolgreich beendeten.
  • 5 durchgeführte Funk- und Fernmeldeübungen: In der Davert, Groß-Reken, Borkenberge und 5 Tage am Edersee mit 63 Helfer und 22 Fahrzeuge.
  •  Zweiter Fernmeldewettkampf im Sennelager mit belegten guten Mittelplätzen.
  • Durch Inkrafttreten des neuen Zivilschutzgesetzes ist es ab 1968 möglich, bei einer Verpflichtung in einer Zivilschutzeinheit auf mindestens 10 Jahre und durch Zustimmung des Hauptverwaltungsbeamten, vom Wehrdienst freigestellt zu werden.


1969

  •  April: Erstmalig Tag der offenen Tür auf dem Schlossplatz in Drensteinfurt. Drensteinfurter Bevölkerung erhielt Einblick in Theorie und Praxis einer Katastrophenschutz-Fernmeldezuges. Die Räumlichkeiten standen ebenfalls zur Besichtigung frei.
  • Pfingsten: Betreuung des Pfingsttreffens der DLRG-Jugend Westfalen in Drensteinfurt.

1970

  • Verlegung der MHD-Unterkunft von Drensteinfurt nach Ascheberg im Frühjahr. Grund: Feuchte Garagen machten technischem Gerät und Fahrzeuge zu schaffen. In einem ausgelagerten Betrieb fand der FMZ in der Osterbauerschaft seine weitere Bleibe.
  • Übungen: eine Übung in Achmer bei Osnabrück mit Einheiten des Kreises Lüdinghausen, Orientierungsfahrt mit Ziel Hermannsdenkmal, 5-Tägige Großübung in Haselünne.
  • Besuch beim Jabo-Geschwader in Rheine-Hopsten mit Hubschrauberrundflügen über den Teutoburger Wald mit Maschinen der Heeresflieger aus Rheine-Bentlage.


1971 (das Jahr der erfolgreichen Kurse)

  • 5 Erste-Hilfe-Kurse mit 98 Personen, 6 Kurse Sofortmaßnahmen am Unfallort für Führerscheinbewerber mit 119 Personen.
  • Anschaffung eines größeren Zeltes. 
  • Kaplan Hesselmann, heute Geistlicher im Sendenhorster Krankenhaus, übernahm als Präses die seelsorgerische Betreuung.


1972

  • Übungsszenario: Unwetter verwüstete Land um den Sorpesee. Alarmierung des FMZ Drensteinfurt. 4-tägige Übung mit Unterkunft Schützenhalle Mellen / Sorpesee. 4 Hubschrauber der Heeresflieger Rheine-Bentlage machten es durch Beziehungen möglich auch hier Rundflüge sogar bis Drensteinfurt durchzuführen. Jeder konnte somit seine Heimat von oben sehen.
  • 30. Sept.: 10-jähriges Bestehen des MHD Drensteinfurt. Programmpunkte: Heilige Messe, Festkommers im damaligen Vereinslokal Hänel (Honekamp), Fußballturnier und Pokalschießen, gemütliches Beisammensein mit Tanz und Unterhaltung. 
  • Führungskräfte des Fernmeldezuges nahmen bereits Beziehungen zur späteren Patenkompanie, der Nachschubkompanie 190 in Ahlen, auf. Im weiteren Verlauf war es gerade Zugführer Karlheinz Simons, der diese Beziehungen zur Kompanie festigte.


1973

  • Kocheinsatz beim Volkswandertag in Wolbeck mit 500 Teilnehmer (es gab Erbsensuppe mit Würstchen) 
  • Zwei Übungen: Im Oktober mit der Feuerwehr Olfen und November mit der Feuerwehr Drensteinfurt (hier: Bergung von Verletzten). 
  • Dezember: Jahresschlussversammlung mit Überreichung der Verdienstplakette in Silber an Ortsbeauftragten Wilhelm Pues.


1974

  • 4. bis 16. Mai: Versorgungsübung „Stewwert“ der Nachschubkompanie 190: Der FMZ stellte Kabelverbindungen zu den Teileinheiten im Bereitstellungsraum her. Insgesamt 25 km Feldkabel wurden im Raum Mersch/Ameke verlegt. 
  • Unteroffiziere der Patenkompanie zu Gast in der MHD-Unterkunft in Ascheberg. Anlass: Besichtigung der Unterkunft und des gesamten Fernmeldegerätes, Vorführung von Einsatzfilmen, Gedankenaustausch, gemütliches Beisammensein.


1975

  • Durch kommunale Neugliederung wird Drensteinfurt dem Kreis Warendorf zugeordnet. Somit erhielt auch der FMZ mit dem dortigen Oberkreisdirektor einen neuen Dienstherren.
  • Ebenfalle neues Rettungsgesetz und somit Änderungen im Krankentransportwesen. Verschiedene Überlegungen auch für Drensteinfurt waren denkbar, um später evtl. zu verwirklichen. 
  • Mehrtägige Übung in Telgte. Überreichung der Verdienstplakette in Silber an Heinz-Dieter Eckhoff und Karlheinz Simons. 
  • 3. Fernmeldewettkampf im September in Borken mit 3. und 4. Platz für FMZ Drensteinfurt.
  • Heinz-Dieter Eckhoff wird Vertreter des MHD beim Katastrophenstab für den Kreis Warendorf.


1976

  • 8. Mai: Erste Altkleidersammlung zur Finanzierung einer neunen Feldküche.
  • Erste-Hilfe-Kurs im Gefängnis (JVA Münster) 
  • 4. Fernmeldewettkampf in Borken (2. und 3. Platz)
  • 10 Fernmelder nahmen am Volksmarsch der Nachschubkompanie 190 teil. 
  • 14. Nov.: Einweihung der neuen Feldküche auf dem Hof Graute mit Segnung durch Pater Bäumer und gleichzeitigen ersten Einsatz.


1977

  • 6.-13. Mai: Versorgungsübung „Stewwert II“ der Patenkompanie im Raum Drensteinfurt. Verkabelung des Manöverraumes erfolgte wieder durch den FMZ.
  • November: Verpflegungstrupp erhielt vom Bundesgrenzschutz Ratzeburg ausgesondertes Zugfahrzeug. Eigenleistung von 200 Stunden waren zur Herrichtung des Fahrzeuges für den Kocheinsatz nötig.


1978

  • Erste Kreiskrankenwallfahrt der Malteser aus dem Kreis WAF nach Telgte
  • Kocheinsatz beim Katholikentag in Freiburg. Koch Friedhelm Eckhoff erhielt Verdienstmedaille in Silber, Köche Meinholf Pues und Hermann-Josef Voges in Bronze.
  • 05. Nov.: Diözesanleiter Baron von Landsberg wurde nach 25-jähriger Tätigkeit in der MHD-Organisation aus seinem Amt in Münster verabschiedet, Nachfolger wird Wilderich Graf von Schall-Riaucour aus Vorhelm / Haus Vorhelm.
  • 14. Dez.: Jahresabschlussversammlung: Kaplan Homölle wurde als neuer Präses eingeführt.


1979

  • Mai: Orientierungsfahrt des MHD Telgte mit den Ortsverbänden des DRK und des MHD, sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Kreis Warendorf beteiligten sich daran.
  • FMZ wurde Sieger beim Fernmeldewettkampf in Borken.
  • Sept.: Kameradschaftsabend mit Gästen und Ehemaligen im „Raum der Begegnung“ in Mersch. Dank an alle für das bis dahin Geleistete.
  • Okt.: Altkleidersammlung mit 30 Helfern und 15,7 Tonnen Sammelgut.


1980

  • 10. Jan.: Ortsbeauftragter Wilhelm Pues wurde nach 18-jähriger Vereinsarbeit verabschiedet, er erhielt für seine Verdienste die Auszeichnung in Gold. Heinz-Dieter Echkoff wurde sein Nachfolger. 
  • 17. April: Beginn des ersten Schwesternhelferinnenlehrgangs in Drensteinfurt. Frauen im Alter von 17 bis 50 Jahren wurden zur Teilnahme aufgerufen. 14 Teilnehmerinnen hatten den Kursus am 28. August mit Erfolg bestanden.
  • 14. Juni: Im Rahmen der Drensteinfurter Sportwoche fand zum Abschluss erstmalig in Drensteinfurt der Fernmeldewettkampf aller Fernmeldezüge im Regierungsbezirk Münster statt. Mit Heimvorteil wurde der Fernmeldezug Drensteinfurt nach 1979 erneut Sieger.
  • 25. Okt.: Gemeinsame Übung mit der Drensteinfurter Feuerwehr, Einsatz: simulierter Verkehrsunfall mit Verletzten


1981

  •  29. Juni: Als Pokalverteidiger hatte der Fernmeldezug Drensteinfurt erneut den Fernmeldewettkampf auszurichten. Mit einer bis dato erreichten Traumzeit sicherte sich der Drensteinfurter Fernmeldezug den Wanderpokal für immer. 
  • 15. Okt.: Elf Walstedderinnen stiegen aktiv in die Krankenpflege ein. Sie bestanden einen Schwesternhelferinnenkurs nach 6 Monaten theoretischer und praktischer Ausbildung. 
  • 1. – 8. Nov.: Erste MHD-Wallfahrt für Behinderte nach Rom. 16 Drensteinfurter Malteser waren für die Behindertenbetreuung eingesetzt. Höhepunkt war für alle die Audienz beim Papst.

1982

  • Nachbarschaftshilfe des MHD Drensteinfurt für den MHD Telgte: Sammlung von Arzei- und Lebensmittel für Polen.
  • Mitte Januar: Beginn eines Erste-Hilfe-Kursus für alle Funker und Fernmelder des Fernmeldezuges.
  • 27. März: Walstedde vom MHD-FMZ verkabelt. „Ortsdurchbau“ hieß das Thema an diesem Samstag.
  • 01. Sept.: MHD stellte Miemtrupp bei Drensteinfurter Feuerwehrübung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr.
  • 5. Sept.: Gemeindewallfahrt nach Telgte mit über 500 Teilnehmer, auch Bischof Reinhard Lettmann nahm daran teil. MHD übernahm Verkehrsregelung, Sanitätsbetreuung und den Verpflegungseinsatz.
  • 15. Sept.: Erneuter Kursusbeginn für Schwesternhelferinnen. Ausbilderin war Jutta Steinhoff von der Diözese Münster.
  • 27. Nov.: Genau nach 20 Jahren erhielt der FMZ das erste neue Fahrzeug der Folgegeneration. Ein Mercedes-Gerätebaukraftwagen löste einen Borgward-Büssing ab. Fahrzeug bestand Bewährungsprobung auf der Übung am 27.11. im Raum Ascheberg.
  • Dezember: Zeitungen berichteten: Malteser auf Grundstückssuche in Drensteinfurt


1983

  • 23. Juli: Zeitung meldete: MHD kehrt aus dem Exil zurück, nach 12 Jahren Ascheberg neue Unterkunft neben der Feuerwache geplant.
  •  August: Grundsteinlegung der neuen Unterkunft. Hauptinitiator dieser Maßnahme war Stadtbeauftragter Heinz-Dieter Eckhoff. 
  • August: 10 Jahre Patenschaft zwischen Drensteinfurt und NSchKp 190 Ahlen unter Beteiligung des MHD
  • 30.10.-06.11.: 2. Behinderten-Romwallfahrt mit 17 Drensteinfurter Malteser und 2 Drensteinfurter Teilnehmer (u.a. Maria Heiers). Die Drensteinfurter Malteser beteiligten sich mehrheitlich am Funk- und Fernmeldeeinsatz im Sonderzug, als auch in den Pilgerhäusern in Rom.
  • Neubau der Unterkunft lag im Zeitplan.


1984

  • 31. März: Umzug des Fernmeldezuges von Ascheberg nach Drensteinfurt. Neue Unterkunft wurde durch AB-Maßnahmen des Arbeitsamtes Ahlen und einer gehörigen Portion Eigenleistung der MHD-Mitglieder in kürzester Zeit erstellt.
  • Gleichzeitig Umrüstung und Ergänzung des Fahrzeugparks um 3 neue Einsatzfahrzeuge.
  • 12. Mai: Der wohl größte Tag in der Vereinsgeschichte des MHD Drensteinfurt war die Einweihung der neuen Unterkunft. Von der Grundsteinlegung bis zur Rohbaufertigstellung dauerte es ganze 4 Monate. Auf 340 qm Grundfläche entstanden 8 KFZ-Abstellplätze, Kleiderkammer, Büro- und Funkraum, 50 qm Unterrichtsraum, Küche und Toilettenanlage mit Dusche. Für den Innenausbau verrichteten die Helfer 3.500 Stunden Eigenleistung. Über 100 geladene Gäste erlebten die Einweihung.


1985

  • 24. Juni: Erstes Johannesfest des MHD in Drensteinfurt. Malteser aus dem gesamten Kreisgebiet waren Gäste in der Unterkunft.
  • 22. Sept.: Beteiligung an einer Feuerwehrübung an der alten Schule Münsterstraße im Rahmen der Brandschutzwoche.
  • 01. Febr. Und 24. Nov.: Lehrgänge für angehende Gruppenführer in der Diözese Münster in Drensteinfurt.


1986

  • 18.-25. Okt.: 3. Behinderten-Romwallfahrt mit 22 Helfer und Heinrich Weißen als Pilger aus Drensteinfurt.
  • Mitgliederbilanz zum 31.12.: 118 ordentliche und 185 außerordentliche Mitglieder


1987

  • März: Nachtreffen der Romwallfahrer des Zuges „L“. Behinderte mit Angehörigen und Malteser aus den Niederlanden, Luxemburg und weiten Teilen Deutschlands waren angereist.
  • 01. Mai: Besuch des Papstes in Münster. Einsatz des gesamten Fernmeldezuges beim Papstbesuch. Stadtbeauftragter Heinz-Dieter Eckhoff gehörte als Sicherheitsbeauftragter zum Stab der Malteser bei diesem Einsatz.
  • 24. Okt.: 25 Jahre Malteser Hilfsdienst Drensteinfurt. Festakt begann mit der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Regina. Anschließend Jubiläumsfeier mit zahlreichen Gästen in der Unterkunft.


1988

  • Jan.: Kleiderspende des MHD Drensteinfurt an das Aussiedler-Durchgangslager Unna-Massen
  • Medikamentenspende aus Drensteinfurt und Telgte erreichten die Stadt Oppeln in Polen.
  • Okt.: Überreichung von Schwesternhelferinnenbroschen nach erfolgreichen praktischen und theoretischen Dienst im Krankenhaus (100 Übungsstunden).


1989

  • 15. April: Erste Ortsversammlung des MHD Drensteinfurt. Grund: Umgestaltung der Organisationsstruktur und der Verantwortungsspitzen innerhalb der Orts- und Stadtgruppen. Neues MHD-Führungsgremium wurde gewählt (7 Personen gehörten dem Gremium an).
  • Frühjahr: Ausbau des Dachbodens. Es wurden Lagerräume für Altkleider und eine Bekleidungskammer für die Helfer errichtet.
  • Sept.: Überlegung zur Gründung einer Kleiderausgabe für Bedürftige.
  • 16. Okt.: Erweiterung des Fahrzeugparks, neues Behindertentransportfahrzeug kam hinzu.
  • 7.-14. Okt.: 18 Drensteinfurter Malteser bei 4. Romwallfahrt  
  • Dez.: MHD übernahm die Betreuung einer Erstaufnahmeeinrichtung für polnische Aussiedler in Hamm. Auch die Drensteinfurter Malteser waren eingebunden. Ihre Aufgabe war die Betreibung der Fernmeldeeinrichtung. In ehemaligen britischen Kasernen waren bis zu 3.000 Menschen untergebracht.
  • Neues Zugfahrzeug für die Feldküche. Der Landschaftsverband stellte Fahrzeug zur Verfügung.
  • Dez.: Offizielle Eröffnung der Kleiderkammer.

 

1990

  • Erste Kontakte mit Maltesern in Ungarn

1991


  • Durch Vermittlung von Wilhelm Schulze Forsthövel, MHD zu Gast bei den Jacobi-Schützen in Herbern. Thema: Der Malteser Hilfsdienst und seine Aufgaben.
  • 25. Juni: Für 30-jährige Tätigkeit im MHD Drensteinfurt schenkten die Fernmelder ihrem Zugführer Karlheinz Simons auf einer Wochenendübung in Beckum-Höxberg einen waschechten „Trabbi“.
  • Aug.: 7 Drensteinfurter Malteser unterstützen ungarische Malteser beim Papstbesuch in Budapest.


1992

  • 4. März: Erste Jugendgruppe traf sich regelmäßig zu ihren Gruppenstunden.
  • 30. Mai: Offizielle Gründung der Malteser Jugend in Drensteinfurt (10 Mitglieder)
  • Nov.: 18 Drensteinfurter Malteser begleiteten die 5. Behinderten-Romwallfahrt.
  • Dez.: Erster Hilfstransport nach Budapest/Ungarn. Erna Jung, Josef Voß und Franz Gaßmöller führten den Transport durch. Erste Kontakte für eine Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Zsambek (50 km westlich von Budapest).


1993

  • April: Neue MHD-Satzung forderte erstmals Wahl eines Ortsführungskreises in Drensteinfurt, sowie Delegierte für die Diözesandelegiertenversammlung.
  • 13. Sept.: Nach Absolvierung eines Sanitätskurses der Drensteinfurter Fernmelder (Ausbilder vom MHD Greven) wurde eine große Sanitätsübung unter realistischen Bedingungen in Greven durchgeführt.
  • Dez.: Zweiter Hilfsgütertransport nach Zsambek/Ungarn.


1994

  • Erweiterung des Fuhrparks: Neuer 7,5-to.-LKW
  • Febr. , Juli und Nov.: Erneute Hilfsgütertransporte nach Ungarn


1995

  • Neuer LKW-Anhänger
  • Mai: Hilfsgütertransport nach Ungarn
  • 30. Sept.: Große Alarmübung mit der Drensteinfurter Feuerwehr. Übung im Altenheim St. Marien Drensteinfurt.
  • Okt.: Jugendaustausch und gleichzeitig erster Hilfsgütertransport nach Kaisiadorys / Litauen mit 13 Teilnehmern aus Drensteinfurt und Sendenhorst, davon 3 Erwachsene und 4 Jugendliche aus Drensteinfurt.
  • 4.-11. Nov.: 6. Malteser-Rom-Wallfahrt mit 25 Personen aus Drensteinfurt 
  • 31.12.: Nach Beilegung des „Kalten Krieges“ Reduzierung des Katastrophenschutzes und deren Einheiten, u. a. Auflösung sämtlicher Fernmeldezüge, so auch der in Drensteinfurt. Teilabzug von Einsatzfahrzeugen. Abgabe von zwei Funkwagen an die Feuerwehr Gladbeck, sowie eines Fernmeldekraftwagens an den MHD Warendorf. Zwei Fernmeldefahrzeuge blieben in Drensteinfurt und gingen in Eigenregie über.  


1996

  • Febr.: Hilfsgütertransport nach Litauen
  • Dez.: Vierter Transport nach Kaisiadorys / Litauen



1997

  • Mai: Hilfsgütertransport nach Litauen mit 22 Krankenbetten vom Hammer Altenpflegeheim St.Bonifatius und einer kompletten Krankenhausapotheke aus einem Dorstener Hospital.
  • Juli: Erweiterung des Malteser-Gebäudes von 4 auf 5 KFZ-Stellplätzen.
  • 24.11.: Einweihung des Anbaus mit kleiner Feier 35 Jahre MHD Drensteinfurt


1998

  • März: Weihbischof Friedrich Ostermann weilte auf seinen Weg durch Drensteinfurt auch in der MHD-Unterkunft. Mit an seiner Seite: Pastor Dieter Trockel. Dank an die ehrenamtlich arbeitenden MHD-Helferinnen und –Helfer.


1999

  • April: Erneuter Transport nach Zsambek. Hilfe für Kinderheim und Fachschule.
  • April: Weiterer Transport nach Litauen (zum siebten Mal nach Kaisiadorys)
  • Bürgerschützen stellten Maibaum auf. Erstmalig wurde das Malteser-Wappen angebracht.


Jahrtausendwechsel 1999 / 2000

  • Bedingt durch dieses Ereignis und Befürchtungen, dass die Datentechnik auf Grund des Datumswechsels zusammen brechen könnte, wurden Funk- und Fernmeldeverbindungen u. a. zur Stadtverwaltung, zur Dreingau-Halle, zum Feuerwehrgerätehaus und der MHD-Unterkunft bereit gestellt. In der Silvesternacht bestand eine Alarmbereitschaft zu diesem Zweck. Zum Glück verlief alles reibungslos.


2000

  • Nov.: Hilfstransport nach Kaisiadorys. (wird zukünftig eine Partnerschaft entstehen?)
  • Juli: Funkeinsatz von 4 MHD-Fernmeldern bei der Love-Parade in Berlin. Aufgabe: Koordination der Einsatzkräfte und der Rettungsmittel. 
  • Mai: Eröffnung des Hauses der sozialen Dienste im Rahmen der Litauenhilfe. Auch der MHD Drensteinfurt steuerte durch Sponsoren zum finanziellen Teil bei.


2001

  • März: Abordnung des 15. Budapester Bezirks besuchten Drensteinfurt und bedankten sich bei den Maltesern für ihre bisherige großzügige Hilfe.
  • 11. Juni: Landrat dankte Ehrenamtlichen, unter anderem auch 5 Helferinnen und Helfer vom MHD Drensteinfurt
  • 22. Aug.: Wiederholter Einsatz der Drensteinfurter Malteser auf der niederländischen Ferieninsel Ameland. Aufgabe: Sanitätsdienstliche Betreuung der deutschen Ferienlager.
  • 20. Dez.: Besinnlicher Jahresabschluss bei der Malteser Jugend in Drensteinfurt. Ernennung neuer Jugendgruppenleiter.
  • Dez.: Spezial-Rollstuhl für Vitalijus Keblas organisiert. Kleinem Jungen aus Litauen wurde damit das schönste Weihnachtsgeschenk bereitet.
  • Auflösung der MHD-Küchengruppe. Grund: Rückgang der Nachfrage nach großen Mengen Suppe und Eintopf.


2002

  • Jan.: Drensteinfurter MHD im Internet. Vielfältige Informationen über die Malteser per Mausklick aus dem world wide web.
  • Juni: Fernmelder übten in Cappenberg. Mit reduziertem Übungsmaterial, vier Fahrzeuge kamen zum Einsatz. Sinn und Zweck dieser Übung war es festzustellen, ob die Fernmelder noch in der Lage sind, Funk- und Fernmeldeeinsätze zukünftig zu übernehmen.
  • 28. Sept.: 40-jähriges Bestehen des Malteser Hilfsdienstes Drensteinfurt und 10 Jahre Malteser-Jugend mit 250 Gästen. Delegationen der Partnergruppen aus Ungarn und Litauen waren ebenfalls vertreten.
  • Okt.: 12 Drensteinfurter Malteser-Jugendliche erkundeten eine Woche lang die Nordseeinsel Ameland.
  • Okt.: Hilfsgütertransport nach Litauen. Mit auf dem Weg machten sich acht Tonnen Winterbekleidung, Schulmöbel, Kinderspielsachen und etwas für die Armenküche.
  • 13. Nov.: Alarmierungsübung im Kreis Warendorf. Zum Einsatz kamen die Stäbe des Kreises, DRK, MHD, THW und DLRG. Es sollte festgestellt werden, in welchem Umfang und wie schell die Hilfskräfte am Einsatzort eintreffen.
  • Nov.: Britische Militärmusikschau zu Gunsten der Malteser in der Halle Münsterland. Der Erlös ging an die diverse MHD-Ortsgruppen. MHD Drensteinfurt stellte dazu 15 Helfer ab.
  • 20. Nov.: Erster Aktionstag „Kompetenz in Demenz“ / Referate zum richtigen Umgang mit der Krankheit. Gründung einer Projektgruppe unter dem Namen Café Malta. 
  • Dez.: Malteser erhielten Technikanhänger. Die Katastrophenschutzgruppe des MHD Drensteinfurt bekam vom Land Nordrhein-Westfalen einen Technikanhänger für Einsatzzwecke gestellt. Zwei Malteser holten Anhänger direkt vom Werk in Thüringen ab. Die technische Unterstützung beinhaltet: Versorgung mit Strom, Licht und Wärme, sowie die Überwachung von Arbeits- und Sicherheitsbestimmungen.


2003

  • März: Regelmäßige Treffen im Café Malta
  • Mai: 28 Helferinnen und Helfer besuchten Ungarn. Die Fahrt war sichtbarer Lohn für die Vergangenheit (Hilfstransporte). Besichtigungen in Budapest, Esztergom, Puszta und Plattensee standen auf dem Programm.
  • 42 Drensteinfurter fuhren mit Malteser-Unterstützung zur Kreiskrankenwallfahrt nach Telgte.
  • 29. Juni: Große Jubiläumsfeier des Malteser Hilfsdienstes. Grund: Vor 50 Jahren Gründung des Malteser Hilfsdienstes Deutschland durch Malteser-Orden und Deutschem Caritasverband. Auch MHD Drensteinfurt mit diversen Fachdiensten dabei.
  • Juli: Großübung in Ottmarsbocholt. Neben Fernmeldegerät kam auch neuer Technikanhänger erstmalig zum Einsatz.
  • Juli: Zweitägiges Seminar zum Thema „Demenzkrankheiten“. 20 Interessierte nahmen daran teil. Durch praktische Anleitungen und Rollenspiele wurden ihnen Besonderheiten der Betreuung und Pflege der kranken Menschen nähergebracht.
  • Okt.: 8. Romwallfahrt der Malteser. Erstmals Fahrt mit Reisebussen nach Rom.
  • Dez.: Baron Ignatz-Wessel Freiherr von Landsberg-Velen erhielt durch Regionalbischof Friedrich Ostermann den päpstlichen Silvesterorden überreicht. Baron erhielt dazu Glückwünsche von allen Seiten.
  • Dez.: Malteser erhielten neues Mehrzweckfahrzeug. Fahrzeug ersetzt ein über 20 Jahre altes Katastrophenschutz-Fahrzeug. Das neue KFZ dient als Zugfahrzeug für den Technikanhänger und zum Transport von verladbaren Kästen mit Fernmeldematerial, sowie für andere Materialtransporte.
  • 12. Dez.: Verabschiedung vom Fernmeldezugführer Karlheinz Simons. Nach 39-jähriger Tätigkeit gab er sein Amt an seinen Nachfolger Jürgen Kaiser ab. Simons: „Es war eine schöne Zeit“.


2004

  • Febr.: Nachtübung bei Eis und Schnee in Herberner Bauernschaft Forsthövel. Ziel der Übung wurde trotz widriger Umstände erreicht.
  • April: Hilfstransport nach Ungarn. 6 Malteser begleiteten Transport.
  • Mai: Malteser starten ersten Hilfstransport nach Litauen seit dem EU-Beitritt Litauens.
  • Juni: Gegenbesuch aus Litauen. Bürgermeister aus dem litauischen Kaisiadorys besichtigt Drensteinfurt.
  • 24. Juni: Nach 1985 erneute Feier des Johannesfestes in der MHD-Unterkunft in Drensteinfurt.
  • Juli: Zweiter Transport nach Kaisiadorys / Litauen. 60 Kinderbetten, Rollstühle, Bettwäsche und OP-Kleidung u. a. gestiftet von der Hammer Weber-Stiftung.
  • 12. Sept.: Tag der offenen Tür bei den Drensteinfurter Maltesern. Einzelne Fachbereiche stellten sich vor.
  • Dez.: Michael Eckhoff und Markus Osthues wurden zu neuen Gruppenführern der Technikkomponente ernannt.


2005

  • März: Transport nach Zsambek. 
  • Mai: Transport nach Litauen
  • Juni: Tag der Menschen mit Behinderungen im Rahmen des 1200-jährigen Bistumjubiläums auf dem Domplatz in Münster. Rund 2000 Senioren, kranke und behinderte Menschen aus dem gesamten Bistum Münster nahmen daran teil. MHD Drensteinfurt mit 19 Helfern aktiv.
  • Juni: Transport nach Ungarn. Großküche für Schule des Klosters.
  • Aug.: Tage der Begegnung: 16 litauische und 15 ungarische Jugendliche vor dem Weltjugendtreffen in Drensteinfurt zu Gast. 
  • Aug.: Drensteinfurter Malteser-Jugend mit ihren litauischen und ungarischen Gästen beim Weltjugendtreffen in Köln.
  • Fernmelder 10 Tage beim Weltjugendtreffen rund um Köln im Einsatz. Sie waren in der Funk- und Fernmeldezentrale der Stabstelle „ Bereichsleitung Logistik und Führungsunterstützung“ beschäftigt. 
  • Okt.: Transport mit Schulmöbel und Winterbekleidung nach Litauen.

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE26370601201201214080  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7