Navigation
Malteser Drensteinfurt

Demenzbegleiter 2014

Kurstag 1 : Demenzerkrankungen aus ärztlicher Sicht

Cafe Malta - eine Einrichtung der Malteser Drensteinfurt - startete den ersten Abend zum aktuellen Kursus für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Birgit Salomon - Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Drensteinfurt - gab einen Einblick in "Demenzerkrankungen aus ärztlicher Sicht" und berichtete von Ursachen, Diagnose und Verlauf demenzieller Erkrankungen. Rund 30 interessierte Zuhörer hatten sich eingefunden und waren - dank der kompetenten und lebhaften Ausführungen der Referentin - sofort mitten im Thema. Demenz heißt wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt "Ohne Geist" und zeigt sich in verschiedenen Formen. Die häufigste Form dabei ist die "Alzheimer-Demenz", von der über 60 % der Erkrankten betroffen sind. Demenz wird mit zunehmendem Alter festgestellt, wobei die Erkrankung selber schon über viele Jahre vorhanden ist, in der Anfangszeit aber gut versteckt werden kann. Wenn die Erkrankten ihre Defizite immer deutlicher spüren, beginnt die schlimmste Zeit für die Familie, da Ängste und Unsicherheiten zu Aggressionen und auffälligem Verhalten führen, eine eigene Lebensgestaltung aber in Grenzen noch möglich ist. In der mittleren bis schweren Phase der Demenz ist dann eine Betreuung rund um die Uhr nötig, aber auch hier sollte darauf geachtet werden, daß der Erkrankte im Rahmen seiner Möglichkeiten viele Tätigkeiten noch selbständig bzw. unter Anleitung ausführen kann. Um die Lebensqualität Demenzkranker und ihrer Angehörigen zu verbessern, aber auch um Verhaltensstörungen zu lindern, kann der Arzt Ergotherapie, Logotherapie (Sprachtherapie) und Krankengymnastik verordnen. Andere nichtmedikamentöse Ansätze wie Musik- und Kunsttherapie, Verhaltenstherapie, Selbst-Erhaltungs-Therapie oder Erinnerungstherapie können ebenfalls sehr hilfreich sein. Dabei sollten stets die Persönlichkeit und die individuellen Besonderheiten der Erkrankten berücksichtigt werden.
Menschliche Zuwendung, Aktivierung und Beschäftigung, ein angemessener Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten sowie eine demenzgerechte Gestaltung der Umwelt ("Milieutherapie") sind darüber hinaus für Demenzkranke von besonderer Bedeutung. Möglichst frühzeitig sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn je früher eine entsprechende Betreuung beginnt, je länger und besser kann der endgültige Verfall hinausgezögert werden. Eine Heilung ist derzeit allerdings noch nicht möglichl Eine sorgfältige Diagnose umfasst die gründliche Untersuchung des körperlichen und des geistigen Zustandes.
Psychologische Tests werden eingesetzt, um Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Wahrnehmungsfähigkeit zu prüfen. Dem Ausschluss anderer Erkrankungen dienen neben körperlichen Untersuchungen auch Laborbestimmungen und bildgebende Verfahren wie etwa Computer-Tomographie oder MRT. Besonders wichtig ist das Gespräch mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen (Anamnese).


Kurstag 2: Betreuung und Pflege in der Familie

Mit rund 20 Teilnehmern sehr gut angenommen war auch der zweite Teil der Kursreihe für pflegende und betreuende Angehörige von Menschen mit Demenz. In Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Münsterland und der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Warendorf, getragen von der AOK Nord-West-Pflegekasse bieten die Malteser Drensteinfurt damit wieder Informationen, Hilfen und Ratschläge rund um das Thema Demenz. Martin Kamps von der Alheimer-Gesellschaft gestaltete den Tag zum Thema "Betreuung und Pflege in der Familie" und gab zunächst Gelegenheit zum Austausch der Teilnehmerinnen über ihre derzeitige Pflegesituation zuhause und ihre Betreuungstätigkeiten. Viele unterschiedliche Situationen wurden vorgestellt, aus denen sich immer wieder eine ausführliche Diskussion ergab. An den nächsten Terminen wird dann näher auf die einzelnen Probleme eingegangen.

 

 


Kurstag 3: Hilfreiche Umgangsweisen und Kommunikation mit Menschen mit Demenz

Ein für Angehörige und Pflegende sehr wichtiges Thema stand am dritten Abend des "Demenzkurses" von Cafe Malta auf dem Programm. Eva Maria Anslinger, Dipl.-Pädagogin, Gedächtnistrainerin und exam. Krankenschwester gab in gewohnt souveräner Form Einblickte in hilfreiche Umgangweisen und Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Kurz skizzierte sie noch einmal den Verlauf der häufigsten Form von Demenz, der Alzheimer-Erkrankung und stellte die drei Stufen von leichtem, mittlerem und schwerem Verlauf vor. Sehr wichtig ist es, dem Erkrankten zunächst nicht die Eigenständigkeit zu nehmen. Am Anfang ist noch ein selbstbestimmtes Leben möglich. Hier sollte man im Hintergrund bleiben und bei Bedarf unauffällig Hilfestellung geben. Wichtig ist zu dieser Zeit auch, auf Hör- und Sehstörungen zu achten, denn dadurch kann der Umgang unnötig erschwert werden. Bei der Kommunikation sollte man im Blickfeld des Betroffenen bleiben und auch für eine ruhige Umgebung ohne störende Geräusche im Hintergrund sorgen. Es sollten nie zwei Dinge gleichzeitig gemacht werden, z. B. beim Ausziehen helfen und dabei Fragen stellen. Alle Tätigkeiten sollten angekündigt werden und auf keinen Fall Fragen stellen, die mit "Warum" beginnen und keine Angebote mit "oder" Alternativen machen. (z. B. Wurst oder Käse!). Sinnlose Diskussionen, bei denen der Pflegende in der Regel nur verlieren kann, sollten vermieden und Anschuldigungen taktvoll hingenommen werden. "Du hast mein Geld genommen" ist ein häufiger Vorwurf. Das Angebot, gemeinsam zu suchen evtl. auch tatsächlich zu finden, kann hier die Emotionen wieder beruhigen!  Das Kurzzeitgedächtnis wird mit Fortschreiten der Erkrankung immer weniger werden. Gespräche drehen sich irgendwann nur noch um früher. Hier sollte man die Gelegenheit nutzen und Interessen, Gewohnheiten und Lieblingsbeschäftigungen aus früheren Jahren erfragen und auch wieder anbieten. Alte Familienfotos ansehen, Musik von früher hören und mitsingen, Sprichwörter ergänzen und ähnliche Tätigkeiten sind immer wieder eine beliebte Beschäftigung. Irgendwann im Verlauf der Erkrankung reicht es dann oft, einfach dazusein. Anwesenheit und Nähe ist für den Dementen oft noch wichtiger, als mit ihm zu reden. Jetzt kann man auch über sich selber oder gemeinsame Bekannte erzählen. Anschließend gab es aus der interessierte Teilnehmerrunde noch viele Fragen, zu denen Eva Maria Anslinger Stellung nehmen und Hilfestellung geben konnte.

 

 


Kurstag 4: Beschäftigungsmöglichkeiten eines Menschen mit Demenz

Zum vierten Termin in der Kursreihe zur Betreuung von Menschen mit Demenz wurde die Krankenschwester Christiane Mitlewski vom Reginenhaus in Hamm-Rhynern eingeladen. Mehr als 20 Interessierte waren wieder erschienen und ließen sich über Beschäftigungsmöglichkeiten eines Menschen mit Demenz informieren. Es gab viele praktische Hinweise für fordernde, aber nicht überfordernde Aktivitäten zuhause, aber auch bei stationären Aufenthalten. Wichtig ist zunächst, dem alltäglichen Leben eine Struktur und einen Rhythmus zu geben, wie es im Leben eigentlich immer vorhanden ist. Der Tagesablauf sollte fest strukturiert sein und für Menschen mit Demenz nicht sehr verändert werden, da dies Unruhe und Unsicherheit bringen kann. Spaß und Freude, damit auch Zufriedenheit und Stolz auf Geleistetes brauchen alle Menschen und damit auch einen Sinn in ihrem Leben. Soziale Kontakte sollten nicht vernachlässigt werden. Soweit noch möglich, trägt auch die Information aus der Tageszeitung dazu bei. Menschen mit Demenz brauchen dazu im Laufe der Zeit aber immer wieder Stimmulation und verschiedene Angebote, da sie alleine dazu oft nicht mehr in der Lage sind. Anerkennung und Lob fördern die Bereitschaft zu vielen Aktivitäten. Das sind zunächst die Alltagsaktivitäten, z. B. Hilfe im Haushalt und Garten, die oft unter Anleitung noch lange möglich sind. Spiele und damit auch körperliche Bewegungen mit Ball, Luftballon und natürlich auch Musik sind immer wieder sehr beliebt. Liedertexte aus alten Zeiten sind noch lange präsent und "Sprichwörter ergänzen" führt oft zu besteistertem mitmachen. Gespräche und Erzählungen von früher - mit z. B. Utensilien aus vergangenen Tagen - bringen oft überraschende Ergebnisse. Die Zuhörer waren begeistert von den mitgebrachten Informationen und Beispielen aus den Tätigkeiten der Referentin und nahmen viele Anregungen zu der Arbeit mit ihren Angehörigen mit.

 

 


Kurstag 5: Manchmal wird mir alles zuviel

 "Manchmal wird mir alles zuviel" - ein Gefühl, daß besonders Pflegende und Betreuende von Menschen mit Demenz sehr gut kennen. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen und auch die Frage: Wie pflege ich mich selbst? beschäftigt alle Betroffenen sehr. Annette Wernke beschrieb zunächst den oft schwierigen Weg der Betreuung und versuchte, anhand der Kauai-Studie den Begriff der Relienz näher zu erklären.  Grundsätzlich ist Relienz die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Diese Fähigkeiten entstehen durch persönliche Schutzfaktoren, Gene und auch Prägung durch die Umwelt. Probleme werden durch Akzeptanz, Optimismus und Lösungsorientierung gemeistert.  Zunächst ist der Weg durch das "Tal der Tränen" unvermeidbar. Erst dann kann der Betroffene sagen:  "Was auch immer kommt - ich kann damit umgehen und eine Lösung finden". Der Pflegende fragt sich: Was kann ich im Rahmen der Pflege und Betreuung tun und was sollte ich lassen. Verantwortung für die eigene Pflege und Gesundheit ist wichtig. Dem Erkrankten ist nicht damit geholfen, wenn sein Umwelt hektisch, gestresst und ausgepowert ist. Der Betreuer darf sich nicht in der Opferrolle sehen und sollte unbedingt Hilfe und Unterstützung suchen. Netzwerke aufbauen heißt es, z. B. innerhalb der Familie, in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis. Ein Pflegedienst kann bei der täglichen Grundpflege helfen. Kurzzeit- oder Tagespflege, finanziert von der Pflegekasse geben die Möglichkeit für kurze Auszeiten oder eigenen Urlaub. Wenn es irgendwann garnicht mehr geht, kann auch der Weg in eine stationäre Einrichtung für alle Beteiligten gut sein. Entlastet vom täglichen Pflegestress kann viel unbefangener miteinander umgegangen werden. Man kann nach Lust und Laune gemeinsame Zeit verbringen, sei es beim Kaffeetrinken, Spazierengehen, Einkaufen oder vielleicht sogar gemeinsam in Urlaub fahren. Die äußerst interessierten Zuhörer erkannten sich in vielen Situationen wieder, wurden sehr nachdenklich und nahmen viele Anregungen mit nachhause.

 

 


Kurstag 6: Sturzprophylaxe

Beate Kosela hatte sich das Thema "Sturzprophylaxe" vorgenommen und berichtete über Mobilisation im häuslichen Bereich und Vermeidung von Stürzen durch Gleichgewichts- und Kräftigungsübungen. Sie ging zunächst auf die Verursachung von Stürzen ein. Hier können verschiedene Krankheiten, Schwindel, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Flüssigkeitsmangel Ursache sein. Aber auch Stolperfallen in der Wohnung und fehlende Treppengeländer sind häufig Auslöser. Die Folgen solcher Stürze sind manchmal sehr dramatisch. Schmerzhafte Prellungen und Brüche können für folgende Gehunfähigkeit bis hin zur Bettlägerigkeit führen. Angst vor weiteren Stürzen bringen Unsicherheit und weniger Bewegung bis zur Pflegebedürftigkeit. Hier kann man allerdings auch sinnvoll vorbeugen. Der Mensch muß nach seinen Möglichkeiten mobil bleiben und sollte entsprechende Hilfsmittel wie Gehstock oder Rollator annehmen. Eigene Grenzen und stärken müssen dabei berücksichtigt und die Beweglichkeit erhalten bleiben. Unnötige Stolperfallen wie Bettvorleger, Badezimmermatten, Teppiche und Brücken in Flur und Wohnzimmer sollten entfernt werden.
Danach gab Beate Kosela Tipps aus der Praxis zu Gleichgewichtsübungen mit einfachen Mitteln. Ständige Gehübungen und Bewältigung von Treppen tragen zur Beweglichkeit bei. Sollte der Erkrankte dann doch einmal stürzen, ist zunächst Ruhe angesagt. Hektik ist zu vermeiden. Bei Verletzungen muß der Rettungswagen gerufen werden. In leichteren Fällen gab es dann Tipps und Beispiele, wie der Gestürzte mit Hilfsmitteln wieder auf die Beine kommen kann. Die interessierten Zuhörer stellten noch viele Fragen und nahmen interessante Tipps mit nachhause.

 

 


Kurstag 7: Begutachtung von Menschen mit Demenz im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes

Der vorletzte Abend des „Demenz-Begleiterkurses“, den Cafe Malta in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Service Centrum Münsterland in Ahlen durchführen, hatte in Bernd Ziese, Arzt und Gutachter beim MDK einen sehr kompetenten Referenten für das immer wieder heiss diskutierte Thema „Begutachtung von Menschen mit Demenz im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes“. Bernd Ziese erläuterte zunächst, welche Probleme in Pflege und Betreuung auftreten und zu Hilfebedarf führen. Starker Bewegungsdrang, ständiges Nachfragen oder Abwehrverhalten können bei Personen mit einer Demenz zu einer starken Belastung für die Angehörigen werden und umfassende Betreuung und Beaufsichtigung erfordern. Bei anderen Betroffenen stehen eher Rückzugstendenzen und verminderter Antrieb im Vordergrund und schon einfache Verrichtungen wie das Ankleiden oder der Toilettengang können nicht mehr selbständig und ohne fremde Hilfe erfolgen.
Ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung ist dann sinnvoll, da bei Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit oder der so genannten eingeschränkten Alltagskompetenz nach SGB XI Anspruch auf Geldleistungen, den Einsatz eines Pflegedienstes oder weitere entlastende Hilfen besteht.
Mehr als zwei Stunden verfolgten die gut 20 Teilnehmer aufmerksam die Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und Kriterien der Pflegeeinstufung und dem Ablauf eines Hausbesuchs durch den MDK. An praktischen Beispielen wurden offene Fragen erläutert und Ratschläge für die Vorbereitung auf den Besuch des Gutachters gegeben. Hilfreich sind ein Pflegetagebuch oder einfache Notizen über den Tagesablauf mit dem Demenzkranken und soweit vorhanden geben auch Arztbriefe oder Krankenhausberichte wertvolle Hinweise für den Gutachter.
Die Zuhörer waren sich am Ende des Abends einig, dass alle Teilnehmer wertvolle Informationen und Ratschläge  für die Pflege der betroffenen Angehörigen erhalten hatten und manche Vorurteile über die MDK-Begutachtung ausgeräumt wurden. Mit den Leistungen der Pflegekasse kann in vielen Fällen eine zumindest teilweise Entlastung der Pflegepersonen bei der schwierigen Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz erreicht werden. Da in absehbarer Zeit Neuerungen und Änderungen im Pflegeversicherungsgesetz zu erwarten sind, wird Bernd Ziese sicher in Drensteinfurt weiter über dieses komplexe Thema berichten.

 

 


Kurstag 7 und Kursabschluss : Regionale Unterstützungsmöglichkeiten, Rückblick, Perspektiven

Den letzten Abend der Kursreihe zum "Demenzbegleiter", angeboten von Cafe Malta und dem Demenz-Service-Zentrum Münsterland in Ahlen gestaltete Martin Kamps. Er erläuterte den über 20 Teilnehmern zunächst, welche entlastenden Angebote und Hilfen es für Angehörige und Pflegende von Menschen mit Demenz gibt. Zunächst erklärte er, was bei der häuslichen Pflege für Kosten entstehen können. Von der Pflegekasse werden dazu Geld, Sachleistungen und auch kombinierte Hilfen angeboten. Wer zuhause ohne Hilfe pflegt, kann das Pflegegeld - gestaffelt nach den Einstufungen des Hilfebedarfs in Pflegestufen - in Anspruch nehmen. Hilfe kann in Anspruch genommen werden durch einen Pflegedienst, Teilnahme an einer Tagespflege oder auch stundenweise häusliche Betreuung. Weiter gibt es dazu entsprechende Betreuungsgruppen - in Drensteinfurt z. B. das Cafe Malta der Malteser - . Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege helfen, wenn der Pflegende eine Auszeit braucht, selber vielleicht erkrankt oder in Urlaub fahren will. Viele Beispiele aus der Praxis gaben Hinweise, was möglich ist und an wen man sich bei Problemen dazu wenden kann.
Große Hilfe ist auch eine Wohnumfeldverbesserung, zu der die Pflegekasse einmalig ebenfalls finanziell beiträgt. Hier kommen z. B. der Umbau eines Badezimmers (barrierefrei, ebenerdige Dusche usw.) in Frage oder Handläufe an Treppen, Lifte usw.
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch können monatlich ebenfalls mit einer bestimmten Summe abgerechnet werden.
Martin Kamps wies zum Schluß auch auf die Möglichkeit hin, Rentenzeiten für den Pflegenden bei der Pflegekasse zu beantragen. Dies ist ab 14 Stunden Pflegezeit möglich sollte unbedingt genutzt werden.
Bei allen Fragen rund um die Pflege gibt die Pflegeberatung des Kreises Warendorf Hilfestellung und hilft jederzeit weiter.
Martin Kamps ist dazu in der Nebenstelle des Gesundheitsamtes in Ahlen, Von-Geismar-Straße 12 unter Telefon  0 25 81 - 53 50 29
E-Mail: martin.kamps(at)kreis-warendorf.de, jederzeit erreichbar.
Im Anschluss des Kurses war die Verteilung der erreichten Zertifikate an alle Teilnehmer. Der Dank von Hedwig Eckhoff ging an den Referenten. Auch die Teilnehmer bedankten sich für die sehr informativen Abende, die einen guten Einblick über die Erkrankung Demenz und den Umgang damit gaben. Viele Anregungen und Hilfen konnten mitgenommen werden und werden im täglichen Leben einige besser verständlich machen.

 

 

Weitere Informationen

Hedwig Eckhoff
Café Malta
Tel. (02508) 1301
E-Mail senden
Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE26370601201201214080  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7