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Malteser Drensteinfurt

Demenzbegleiter 2017

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 1

Marion Seikel und Hedwig Eckhoff
Irmgard Avermann, Hedwick Eckhoff, Doris Stephan und Ulla Kunz = Mitarbeitertem Cafe Malta

25 Teilnehmer fanden sich am Montagabend in der Unterkunft des Malteser-Hilfsdienstes zum Start des bereits zum vierten Mal in Folge angebotenen Demenzbegleiterkurses ein. Zum Einstieg in das Thema "Betreuung und Pflege in der Familie" wurde der Verlauf von Hedwig Eckhoff vorgestellt. Gleichzeitig gab es weitere Informationen zu den eingeplanten durchweg hochkarätigen Referenten, die spannende Abende erwarten lassen. Marion Seikel, Pflegedienstleiterin bei der Caritas in Beckum wurde vorgestellt und übernahm die weitere Moderation. Als Mitarbeiterin der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Warendorf berichtete sie zunächst über die ersten Anzeichen der Demenz und die darauf folgenden Reaktionen in der Familie und dem weiteren Umfeld. Die Besucher stellten sich jeweils mit ihrer Veranlassung, an diesem Kurs teilzunehmen, vor und berichteten aus ihrem täglichen Leben mit den betroffenen Angehörigen. Es entwickelte sich eine rege Diskussion. Wichtigste Botschaft des ersten Abends war - auch wenn die Verständigung schwierig wird - daß Emotionen und Gefühle bei jedem Menschen erhalten bleiben und beobachtet und erwidert werden können. Die Teilnehmer waren durchweg erfreut und zufrieden mit dem Verlauf und konnten erste Erkenntnisse über Auswirkungen der demenziellen Erkrankung auf die Familien mit nachhause nehmen.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 2

Ungebremst ist die Nachfrage nach Informationen und Weiterbildung zum Thema Demenz. Am 2. Tag der Fortbildungsreihe "Demenz" des Malteser-Hilfsdienstes in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Service-Centrum Münsterland und der AOK nahmen 30 Interessierte die Möglichkeit war,sich von Dr. Birgit Salomon über Demenzerkrankungen aus ärztlicher Sicht informieren zu lassen. Dr. Salomon begleitet die Arbeit des Cafe Malta sehr kompetent seit 15 Jahren und ist jederzeit kompetente Ansprechpartnerin zu allen Problemen, die im Umfeld der Erkrankung in den Familien auftreten.
Zunächst wurde die Geschichte der Demenz zusammengefaßt - eine Erkrankung, die noch vor nicht wenigen Jahren möglichst verschwiegen wurde und nicht "gesellschaftsfähig" war. Das hat sich aber bis heute wesentlich geändert. Die Menschen werden immer älter und damit die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken, immer häufiger. Ursachen der Demenz sind bis heute nicht grundsätzlich geklärt, aber man weiß, daß durch Vermeidung der sogenannten Zivilisationskrankheiten (z. B. hoher Blutdruck, Diabetes usw), viel Bewegung und Sport und nicht zuletzt rege geistige Beschäftigung schon sehr viel vorgebeugt werden kann.
Die Diagnose ist oft nicht ganz einfach. Im Ausschlußverfahren sollten zunächst Probleme mit Augen oder Ohren geklärt, vielfach auch Depressionen behandelt oder auch die Wohnung altersgerecht eingerichtet werden (Stolperfallen im Alter!).
Ausführlich wurde danach der Verlauf der demenziellen Erkrankung dargelegt, der bei jedem Betroffenen anders verlaufen kann, aber grundsätzlich doch immer wieder die gleichen Probleme auftauchen läßt.
Anschließend erläuterte Dr. Salomon die Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Behandlung im demenziellen Bereich. Geheilt werden kann hier noch nicht, aber durch entsprechende Medikamente kann der Verlauf der Erkrankung - bei frühzeitigem Beginn - evtl. verzögert und und kurzfristig hinausgeschoben werden. Viel Wert legt die Ärztin dagegen auf die Behandlung der Begleiterscheinungen. Es können Ängste und Unruhe auftreten, oft werden die Betroffenen dabei depressiv. Hier kann viel geholfen werden und das Leben für Betroffene und Angehörige deutlich leichter gemacht werden.
Die Zuhörer bedankten sich durch anhaltenden Beifall für diesen sehr informativen und ausführlichen Vortrag. Hedwig Eckhoff von Cafe Malta überreichte ein kleines Dankeschön.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 3

Durchweg tief beeindruckt waren die Teilnehmer des vom Malteser-Hilfsdienstes in Co-Operation mit dem Demenz-Service-Centrum Münsterland, der Alzheimer-Gesellschaft und der AOK angebotenen 3. Teil des "Demenz-Kursus". Eva Maria Anslinger, jahrelang mit dem Cafe Malta als Referentin eng verbunden, berichtete über hilfreiche Umgangsweisen und Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Die Demenz ist eine stetig fortschreitende Erkrankung, die grob in 3 Stufen unterteilt werden kann. Die Anfänge sind meistens ganz unauffällig, werden als altersbedingte Erscheinung wahrgenommen oder von den Betroffenen geschickt hinter einer perfekten Fassade verborgen. Für alles gibt es mögliche Erklärungen. In der dann irgendwann erkennbaren frühen Phase reagieren die Erkrankten meistens sehr ungnädig oder auch aggressiv auf Kritik, ziehen sich aus sozialen Kontakten zurück und werden einsam. Eva Maria Anslinger zeigte hierzu viele Beispiele und Möglichkeiten, um den Umgang mit dem Erkrankten und seinen Verhaltensauffälligkeiten gerecht zu werden. In der folgenden zweiten und dritten Phase der Demenz ändern sich allerdings die Möglichkeiten der Kommunikation grundlegend. Entscheidungen werden schwierig oder unmöglich. Der Klassiker sind hierbei die "Oder"-Fragen. Sie sollten möglichst vermieden werden. Tee ODER Kaffee ODER Wasser? Hier ist es besser, erst das eine anzubieten und bei Ablehung die Alternative zu nennen.
Grundsätzlich ist es wichtig, immer in kleinen Schritten zu arbeiten. Sehen und Hören müssen sichergestellt sein, Aktivitäten und Ruhepausen sollten abwechseln, Bewegung und Sonnenlicht müssen nach Möglichkeit genutzt werden. Liebgewonnene lebenslange Tätigkeiten können noch lange fortgeführt werden. Wer jahrelang am Schreibtisch saß, kann auch in der Demenz noch "Akten sortieren", auch wenn das dann tatsächlich jeden Tag die Gleichen sind!  Der Verlust vieler Erinnerungen und das nicht mehr Erkennen der engsten Angehörigen bringt viele Ängste mit sich. Mit diesen sollte man behutsam umgehen. Irgendwann kann man den Angehörigen dann nur noch emotional erreichen und seine Gefühle und Ängste wahrnehmen. Dankbar nahmen die Teilnehmer die ausführlichen und hochinteressanten Ratschläge und Tipps der Referentin an.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 4 - 5

Bettina Neuhaus und Hedwig Eckhoff
Beate Baldus und Hedwick Eckhoff

Zwei sehr interessante Themen warteten auf die Teilnehmer des Demenzbegleiterkurses, ausgerichtet vom Malteser-Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Service-Zentrum Münsterland, der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Warendorf und der AOK. Zunächst referierte am Mittwoch Krankenschwester Beate Baldus, Referentin der Alzheimer-Gesellschaft und Pflegeberaterin des Kreises Warendorf über Beschäftigungsmöglichkeiten eines Menschen mit Demenz. Wie in allen Demenzbereichen gilt auch hier besonders, den Menschen da abzuholen, wo er in seiner Erkrankung gerade steht. Wichtig ist zunächst, sich Zeit zu nehmen, die Biographie des Betroffenen zu erkunden und Tätigkeiten anzubieten, die man auch selbr akzeptieren kann. Das beginnt mit den täglichen Gewohnheiten, die im Laufe des Lebens lieb geworden sind und noch lange erhalten werden sollten, wie z. B. Mithilfe in Haus und Garten, Besuch bei lieben Freunden, Stammtisch usw. Irgendwann kommt dann der soziale Rückzug, weil Sicherheit und Vetrauen nur noch zuhause zu finden sind. Jetzt sind die Angehörigen gefragt, wenn gemeinsam Fotos angesehen, gemeinsam alte Erinnerungen ausgekramt und/oder vorgelesen wird. Das kann dann Aktuelles aus der Zeitung sein oder liebgewordene Geschichten und Märchen aus alten Zeiten. Flexibilität ist von den Angehörigen gefordert, da Ausdauer und langes Interesse nicht mehr vorhanden sind. Wichtig ist aber immer, Rücksicht auf den Verlauf der Erkrankung zu nehmen, den Betroffenen nicht mit Lärm und Unruhe zu überschütten und Sicherzeit und Vertrauen zu geben. Dankbar nahmen die Teilnehmer viele Informationen und Details mit nachhause.
Über "Sturzprohylaxe" referierte am Montag Bettina Neuhaus, Fachkraft von "Bewegt älter werden", einer Maßnahme des Kreissportbunes Warendorf. Sie zeigte zunächst auf, warum es im Alter zu Stürzen kommen kann. Wichtig ist zunächst einmal, daß im Laufe des Alterns
Muskelmasse, Knochen und Sehnen abnehmen oder weniger belastbar werden. Sehen und Hören lassen nach, Schwindel kann auftauschen, Kreislauf und Blutdruck werden weniger belastbar. Treppen, Teppichbrücken, glatter Boden, aber auch unsicheres Schuhwerk kann zu Stolperfallen werden. Wenn die wohnlichen Voraussetzungen dann sicher gemacht worden sind, zeigte Bettina Neuhaus viele Beispiele zu Mobilisation im häuslichen Bereich auf. Praktische Beispiele zur Übungen für Gleichgewicht und Kräftigung wurden ausprobiert und stießen bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Hedwig Eckhoff dankte auch dieser Referentin sehr herzlich für die ausgiebigen Informationen und praktischen Übungen, die zuhause relativ einfach umzusetzen sind.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 6

"Manchmal wird mir alles zuviel" - viele Angehörige, die ihre Lieben zuhause pflegen, werden diesen Satz schon öfter gesagt oder zumindestens gedacht haben. Pflege von Menschen mit Demenz stellt die Familienmitglieder oft vor große Probleme und die 24-Stunden-Betreuung zuhause bringt jedes Familienmitglied irgendwann an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten. Wie geht man damit um  - wie kann ich die eigenen Probleme meistern, wie kann ich weitermachen, ohne selber dabei krank zu werden? Annette Wernke vom Demenz-Service-Zentrum  Münsterland ging im 6. Teil des Kurses für Demenzbegleitung zuhause ausführlich darauf ein und versuchte, den wieder zahlreichen Teilnehmern Lösungen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die weiterhelfen können. Zurückgreifen kann man dabei auf die sogenannte Resilienz. "Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurückspringen' ‚abprallen') oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen" .
Zunächst einmal ist es wichtig, die Erkrankung als solche zu akzeptieren. Wenn man für sich realisiert hat, daß das sonderbar werdende Verhalten der erkrankten Angehörigen kein Affront gegen die Angehörigen ist, sondern durch eine Erkrankung hervorgerufen wird, kann man zunächst ganz anders damit umgehen. Aber auch auf die eigenen Gefühle muß Rücksicht genommen werden. Freie Tage können ohne schlechtes Gewissen genossen und weitere Hilfskräfte mit ins Boot genommen werden. Auch ein Urlaub - und dafür die Kurzzeitpflege des Angehörigen - ist ein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Annette Wernke machte den Pflegenden Mut, ihren Weg weiterzugehen und dabei sich selber auf keinen Fall zu vergessen.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 7

Großes Interesse gab es am 7. Abend des vom Malteser-Hilfsdienstes Drensteinfurt in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Service-Zentrum Münsterland, der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Warendorf und der AOK angebotenen "Demenz-Begleiter-Kurses". Bernd Ziese, Arzt und Dienststellenleiter beim MDK Westfalen-Lippe in Rheine sprach über Begutachtung von Menschen mit Demenz im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes und ging dabei besonders auf die mit der Pflegereform erfolgten Änderungen seit 2017 ein. Zunächst wird in § 14 SGB XI  der Begriff der Pflegebedürftigkeit grundsätzlich geändert. In 6 Modulen wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit völlig neu definiert. Maßgeblich für das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit sind Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder Fähigkeitsstörungen in den nachfolgenden sechs Bereichen (Module):
1.    Mobilität
(z.B. Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen etc.)
2.    Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
(z.B. z.B. örtliche und zeitliche Orientierung etc.)
3.    Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen
(z.B. nächtliche Unruhe, selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten)
4.    Selbstversorgung
(z.B. Körperpflege, Ernährung etc. -> hierunter wurde bisher die "Grundpflege" verstanden)
5.    Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
(z.B. Medikation, Wundversorgung, Arztbesuche, Therapieeinhaltung)
6.    Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte
(z.B. Gestaltung des Tagesablaufs)
Dabei spielen die bisheren Zeitorientierungswerte keine Rolle mehr. Vielmehr geht es in der Regel um die Frage, ob die erforderliche Fähigkeit noch vorhanden ist und ob damit verbundene Tätigkeiten selbständig, teilweise selbständig oder nur unselbständig ausgeübt werden können. Bei der Festlegung des Pflegegrades fließen die zuvor genannten Module in unterschiedlicher Wertigkeit bzw. Prozentsätzen ein.
Neu ist grundsätzlich, dass psychische und physische Faktoren gleichgesetzt werden und damit die Bedürfnisse besonders der Demenzerkranken stärker berücksichtigt werden.
 
An vielen Beispielen machte Bernd Ziese die Wahrnehmungen der Begutachter deutlich und erklärte den Angehörigen das Vorgehen der Prüfer.
Die Teilnehmer des Abends zeigten sich hochinteressiert und fühlten sich über dieses vielen Betroffenen auf den Nägeln brennende Problem sehr gut informiert. Hedwig Eckhoff dankte dem Referenten für dieses sehr kompetenden und klaren Vortrag.

Cafe Malta Demenzkurs Tl. 8

Im letzten Teil des vom Malteser-Hilfsdienst Drensteinfurt in Kooperation mit dem Demenz-Service-Zentrum Münsterland, der Alzheimer-Gesellschaft und der AOK angebotenen Kurses für Demenzbegleitung in der Familie ging es um Regionale Unterstützungsmöglichkeiten. Welche entlastenden Angebote und Hilfen können in Anspruch genommen werden. Martin Kamps von der Pflege- und Wohnberatung Ahlen konnte mit viel Kompetenz und Wissen dazu Informationen  weitergeben. Zunächst ist einmal das Vorhandensein einer vorher zu beantragenden Pflegestufe. sehr wichtig. Nur damit können Maßnahmen wie Tagespflege, Kurzzeitpflege und viele weitere Leistungen beantragt werden. Kommen pflegende Angehörige an ihre Grenzen, brauchen dringend selber einmal Urlaub oder eine Reha, müssen zum Arzt oder Friseur, brauchen einfach einmal einen ruhigen Nachmittag oder auch ein Wochenende, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Martin Kamps gab einen klaren Überblick über Hilfsangebote. Tagespflege (§41 PflegeVG) und Kurzzeitpflege (§42 PflegeVG) sind die bekanntesten Entlastungsangebote.  Dazu kommen Entlastungsleistungen (§45b PflegeVG), die durch entsprechend geschulte und von der Pflegekasse anerkannte Nachbarn geleistet werden können, nicht jedoch durch Verwandte oder Pflegedienste. Möglich ist auch eine Verhinderungspflege (§39 Pflege VG), wobei verhinderte Pflegepersonen entsprechend vertreten werden. Zu all diesen Entlastungsmöglichkeiten ergaben sich viele Fragen der Teilnehmer, die von Martin Kamps sehr ausführlich erläutert wurden. Zusätzlich Informierte er vor allen Dingen über die seit 2017 gültigen neuen Pflegegrade und die dadurch jetzt gültigen Sätze der Pflegekosten. Weitere Leistungen der Pflegekasse können in Anspruch genommen werden, wenn bauliche Veränderungen in der Wohnung nötig sind. Für die Pflegenden ist es oft nicht einfach, sich in diesem umfangreichen Angebot der Hilfsmöglichkeiten zurechtzufinden. Martin Kamps ist immer gerne bereit, hier beratend zur Zeite zu stehen und Informationen zur Hilfs- und Pflegebedürftigkeit, zur Pflegeversicherung und zu bedarfsgerechter Wohnungsgestaltung zu geben. Er ist unter der Telefonnummer der Pflege- und Wohnberatung Ahlen 02382 4090 oder 02581-53 5029 zu erreichen und berät neutral und kostenlos und bei Bedarf auch zuhause.
Zum Abschluß überreichte Martin Kamps den Teilnehmern die Zertifikate zur Absolvierung des Kurses.

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