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Malteser Drensteinfurt

Abwechslungsreicher Einsatz auf Ameland

17.08.2009

Schürfwunden, Insektenstiche, Bauchschmerzen, Prellungen, Zerrungen – da waren den Maltesern schon etliche Fälle während ihrer Sommereinsätze in der Sanitätsstation auf Ameland begegnet.

Bei 5.500 Personen, die die Malteser in den Sommerferien auf Ameland sanitätsdienstlich betreuten, kam schon eine beträchtliche Anzahl von Einsätzen zusammen. 791 Hilfeleistungen in der Sanitätsstation, sowie bei Großgruppenspiele und in den Ferienlagern konnten sie in diesem Jahr nach sechs Wochen Einsatz auf Ameland in ihrer Bilanz verzeichnen. Dazu kamen noch 244 ärztliche Versorgungen und 3 Transporte zu den Krankenhäusern nach Dokkum und Leeuwarden auf dem Festland. 2 Transporte mussten mit dem örtlichen Rettungsdienst oder dem Rettungsboot erfolgen.So hatten die Drensteinfurter Malteser Sandra Jungeblut, Jürgen Kaiser, Marlon Hecker und Ralf Uhlenbrock, die in den Sommerferien für zwei Wochen Dienst auf Ameland geleistet hatten, keine Langeweile. Die Malteser-Sanitätsstation in Buren auf Ameland ist in den nordrhein-westfälischen Sommerferien mit acht Sanitätern besetzt. Das Sanitätsteam wird nach zwei Wochen ausgetauscht, so dass sich drei Teams den Einsatz teilen. Ihre Aufgabe ist die sanitätsdienstliche Betreuung der deutschen Ferienlager. Vor den Sommerferien waren die Drensteinfurter Angela Schulze Forsthövel, Tobias Möller und Jürgen Kaiser auf Ameland, um mit dem „Aufbauteam“ die Sanitätsstation einzurichten.

Der Sanitätsdienst auf Ameland war für die Malteser aus der Wersestadt auch sehr abwechslungsreich, da sie verschiedene Aufgaben wahrnehmen konnten, die nach einem Dienstplan geregelt waren. So musste der Behandlungsraum in der Sanitätsstation mit zwei Sanitätern ständig besetzt werden. Verletzte und Kranke Kinder der Ferienlager konnten dann zur Malteser-Station kommen, um sich behandeln zu lassen. Wochentags kam auch ein Ameländer Mediziner, um seine Arztsprechstunde für die Ferienlager in der Malteser-Sanitätsstation anzubieten. Die Malteser assistierten ihm bei seiner Arbeit. Des Weiteren mussten zwei Sanitäter für eine Fahrbereitschaft zur Verfügung stehen. Falls die Ferienlager nicht zur Sanitätsstation kommen konnten, fuhren die Malteser mit ihrem Fahrzeug zu den Ferienhöfen, um vor Ort Hilfe leisten zu können. Sie führten auch Transporte zum Arzt oder zum Zahnarzt durch, wenn das Ferienlager kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung hatte.

Neben dem Behandlungsraum und dem Fahrdienst mussten die Malteser auch Sanitätswachdienste bei Sportturniere, Großgruppenspiele und Gottesdienste durchführen.

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