Navigation
Malteser Drensteinfurt

65 Jahre - 65 Menschen

28.01.2018
Karlheinz Simons im Einsatzleitwagen bei einer Übung
Karlheinz Simons (rechts) als stellvertretender Stadtbeauftragter bei einer Veranstaltung auf Ortsebene

Die Malteser werden 65! Seit 1953 gibt es die Malteser im Bistum Münster. Genau hier fand vor 65 Jahren die Gründung des Malteser Hilfsdienstes statt. Die Hilfsorganisation nahm als Untergliederung der beiden Malteser-Assoziationen die Ausbildungstätigkeit in Erster Hilfe auf. Die erste Geschäftsstelle wurde in Münster, Klosterstraße 27, errichtet. Von Münster aus sollte sich der Malteser Gedanke in ganz Deutschland ausbreiten. Auch wenn sich mit zunehmendem Wachstum der Organisation die Bundesgeschäftsstelle der Malteser schon bald nach der Gründung von Münster nach Köln orientierte, ist die Rolle der haupt- und ehrenamtlichen Malteser in Westfalen immer noch von großer Bedeutung. 

Unter dem Motto "65 Jahre - 65 Menschen" stellen wir Ihnen 65 Malteser aus den letzten 65 Jahren vor. 

Heute: Karlheinz Simons

1. Name, Alter, Beruf, Hobbies:

 Name: Karlheinz SimonsAlter: 74 JahreBeruf: Sparkassenbetriebswirt, seit 01.07.203 PensionärHobbies: Malteser, Tennis, Radtouren im In- und Ausland 

2. Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern? 

Seit dem 10. November 1962 bei der Aufstellung des Luftschutzhilfsdienst-Fernmeldezug für den Kreis Lüdinghausen. Dem unmittelbar vorausgegangen war die große Flutkatastrophe in Hamburg. 

3. Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern? 

Von 1963 bis 1964 war ich Fernsprechgruppenführer. Im Sommer 1964 übernahm ich den 64. LS-FMZ-RWL in Drensteinfurt als Zugführer. Nach 39 Jahren gab ich dann das Amt des Fernmeldezugführers am 12. Dezember 2003 ab. Seit 1980 bin ich der stellvertretende Stadtbeauftragte in Drensteinfurt. 

4. Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten? 

Das “Wir-Gefühl”! In einer Kleinstadt wie Drensteinfurt mit etwa 15.000 Einwohnern halten alle Malteser zusammen, ziehen an einem Strang. Viele Gemeinsamkeiten, trotz verschiedener Aufgaben und Dienste, gestalten das Malteserdasein immer wieder interessant und zukunftsweisend. 

5. Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einem Hut? 

Nachdem ich fast 15 Jahre pensioniert bin, erfüllt mein Familienleben mit drei verheirateten erwachsenen Kindern und deren vier Kindern einen Großteil meines heutigen Tagesablaufs. Aber auch der Dienst am Nächsten im Malteser Hilfsdienst steht dabei nach wie vor auf dem Plan. Zwar nicht mehr vorrangig, aber immer noch an zweiter Stelle stehe ich mit helfender Hand zur Seite. 

6. Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis? 

Ein einzelner Einsatz bzw. ein Erlebnis war es eher nicht. Hier denke ich vielmehr in meiner 55-jährigen Malteser-Arbeit an die verschiedensten Funk- und Fernmeldeübungen und –Einsätze landesweit, unter anderem auch mit diversen anderen Hilfsorganisationen, an die Rom-Wallfahrten von November 1981 bis 1995, die immer wieder ein neues Erlebnis für mich waren und natürlich auch die internen Veranstaltungen auf Ortsebene. 

7. Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation? 

Die Arbeit des Malteser Hilfsdienstes war und ist bis heute für mich aktive und gelebte Nächstenliebe. Den Menschen zu helfen, die in unserer Gesellschaft Hilfe benötigen, war für mich stets ein Anliegen und wird es weiterhin auch bleiben. Der Malteser Hilfsdienst ist Garant diesen Auftrag stets zu verwirklichen. 

8. Was wünschen Sie den Maltesern (im Bistum Münster) für die nächsten 65 Jahre? 

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre, dass sie in ihrem ehrenamtlichen Engagement nicht nachlassen, sondern fortzufahren. Mögen die Malteser mit all ihren Gliederungen sich in den nächsten Jahrzehnten stetig weiterentwickeln und neu orientieren. Der Herrgott gebe dazu seinen Segen.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE26370601201201214080  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7