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Malteser Drensteinfurt

Großübung des Kreises Warendorf in Drensteinfurt

Mit rund 200 Einsatzkräften vom Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und den Feuerwehren aus den Kreis Warendorf, sowie der Fernmeldeeinheit des Kreises Warendorf wurde der Aufbau und der Betrieb eines Betreuungsplatzes (BTP 500) im Schulzentrum in Drensteinfurt geübt.

24.11.2019

Damit realistisch geübt werden konnte, kamen noch über 70 Statisten aus der Bevölkerung, die sich als Betroffene zur Verfügung gestellt hatten, dazu.Übungsszenario war ein kompletter Stromausfall in Drensteinfurt mit der Notwendigkeit zur Betreuung der Bevölkerung über mehrere Tage.

Dazu waren insgesamt fünf Einsatzeinheiten alarmiert worden. Zwei Einsatzeinheiten richteten eine Betreuungsstelle in der Schule ein und zwei weitere Einsatzeinheiten verwandelten die Dreingau-Halle in eine Notunterkunft. Dazu legten die Einsatzkräfte den Hallenboden mit Stoffmatten aus und bauten anschließend Feldbetten auf. Mit Pylonen und Absperrband wurden Bereiche eingeteilt. Des Weiteren wurde eine Registrierungsstelle eingerichtet, wo die Betroffenen erfasst wurden. Die Verpflegung der Einsatzkräfte und Statisten wurde von einer weiteren Einsatzeinheit „Verpflegung“ übernommen.

Neben den Einsatzeinheiten war der Kreis Warendorf und die Feuerwehr mit dem ELW 1, dem ELW 2 und dem GW IuK, sowie den Abrollcontainern mit zusätzlichem Betreuungsmaterial vor Ort.
Je zwei Einsatzeinheiten trafen sich in Sendenhorst und in Ahlen. Mit rund 20 Fahrzeugen fuhren sie dann in Kolonne zur Dreingau-Halle.

Der Malteser Hilfsdienst Drensteinfurt war mit 9 Helfern im Einsatz. Sie stellten einen ELW 1 inklusive Zugführer und Fernmelder für die Führungsunterstützung und die Kommunikation mit dem Kreis als Übungsleitung. Des Weiteren war der GW IuK vor Ort, der die IT-Technik für die Registrierung der Betroffenen zur Verfügung stellte. Für die technische Unterstützung waren die Drensteinfurter Malteser auch mit ihrem GW Technik angerückt. Hier kam auch der Powermoon für die Beleuchtung zum Einsatz. Ferner stellten die Drensteinfurter noch einen Krankenwagen mit Personal.

Neben der Führungsunterstützung und der technischen Hilfe hatten die Helfer des MHD Drensteinfurt auch die Aufgabe beim Aufbau der Notunterkunft zu helfen und eine kurzfristige Verpflegung der Helfer mit kalten und warmen Getränke, sowie Obst und Snacks zu sorgen, bevor die Verpflegungseinheit zum Einsatz kam.
Die Drensteinfurter Feuerwehr war ebenfalls an der Übung beteiligt. Sie speisten mit ihrem Notstromaggregat den Strom für die Notunterkunft ein.

Zum Mittag gab es dann für alle Helfer und Teilnehmer der Übung eine Erbsensuppe. Danach erfolgte der Rückbau der Betreuungsstelle und der Notunterkunft.

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